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Teamvorstellung: Hebamme Teresa Neininger



Schon längst hat das Geburtshaus Freiburg eine Bekanntheit über die Stadtgrenzen hinaus erreicht. Wir freuen uns, dass sich mit Teresa eine weitere Hebamme unserem Team angeschlossen hat, die für die Arbeit im Geburtshaus extra nach Freiburg ziehen wird.


Liebe Teresa, du bist das neueste Mitglied im Gründungsteam. Wie kam es dazu?


Vor allem im letzten Jahr, während ich studiert und an einer großen Klinik gearbeitet habe, ist mir so richtig bewusst geworden, dass ich auf Dauer gerne in der außerklinischen Geburtshilfe arbeiten möchte. Am liebsten in einem Geburtshaus mit einem jungen, engagierten Team. Und genau das habe ich in Freiburg gefunden. Ich mag die Stadt an sich schon immer sehr, da ich im Schwarzwald aufgewachsen bin und früh vom Flair in Freiburg inspiriert wurde. Als ich mir in den letzten Monaten überlegt habe, wo es mich nach dem Abschluss meines Studiums hinzieht, war Freiburg von Anfang an ganz oben auf meiner Liste. Da ich für mich aber nicht den richtigen Arbeitsplatz finden konnte, war ich sehr enttäuscht und hatte diese Option wieder abgehakt. Als dann eine Freundin vom neuen Geburtshaus hörte und mir davon erzählt hat, war ich sofort Feuer und Flamme. Schon der erste Kontakt mit dem Gründungsteam, das Konzept und letztlich die Energie beim Planungstreffen haben mich sehr überzeugt. Ich musste nicht lange überlegen und habe auf mein Bauchgefühl gehört. Es fühlt sich absolut richtig für mich an.


Was macht das Geburtshaus in Deinen Augen zu einem attraktiven Arbeitsplatz?


Ich freue mich darauf, bei meiner Arbeit dort eine umfassende Betreuung anzubieten. Die Frauen und Paare bereits in der Schwangerschaft kennen zu lernen, beraten und begleiten zu können. Selbstbestimmte Geburten in geborgener Umgebung mit der Möglichkeit zur 1:1 Betreuung gewährleisten zu können. Im Anschluss die neue Familie im Wochenbett zuhause beim Kennenlernen zu unterstützen. Es ist für mich ein Privileg, eine Familie so persönlich und über einen langen Zeitraum begleiten zu dürfen. Dadurch ist es mir möglich, bedürfnisorientiert zu arbeiten und die Wünsche aller Beteiligten wahrzunehmen. Außerdem können wir durch ein so großes Team ein breites Angebotsspektrum anbieten, so dass jede Familie, aber auch jede Hebamme den richtigen Kurs o.ä. für sich findet. Sehr wichtig ist für mich auch eine enge Teamarbeit und der Austausch mit meinen Kolleginnen. So können wir alle voneinander profitieren und miteinander wachsen.


Ich finde es großartig, dass wir gemeinsam so ein tolles Projekt aufbauen. Der Elan und die Hingabe, mit dem sich alle engagieren inspiriert mich. Es liegt allen am Herzen, Frauen die Möglichkeit der Wahlfreiheit für den Geburtsort ihres Kindes zu geben und für uns selbst einen familienfreundlichen, respektvollen Arbeitsplatz zu schaffen. Jede von uns wird mit ihren persönlichen Bedürfnissen wahrgenommen und unterstützt. Ich kann mir mein Arbeitspensum und meine Schwerpunkte selbst einteilen. Genau so stelle ich mir einen Arbeitsplatz vor, zu dem ich jeden Tag mit neuer Freude und Energie gehen möchte.



Kannst du schon absehen, wie Deine Arbeit im Geburtshaus aussehen wird? Für welchen Teil der Hebammenarbeit schlägt dein Herz ganz besonders?


Mir ist die ganzheitliche und kontinuierliche Betreuung eine Herzensangelegenheit. Daher würde ich im Moment gerne alles gleichzeitig anbieten ;). Vorsorgen, Hilfe bei Beschwerden, Geburtshilfe, Wochenbettbetreuung, aber auch Betreuung in besonderen Lebenssituationen. Außerdem habe ich Lust, den ein oder anderen Kurs zu geben. Da ich bisher nicht freiberuflich gearbeitet habe, muss ich erstmal für mich herausfinden, wo genau meine Präferenzen liegen und vor allem auch welche Kapazitäten ich habe. In der Anfangszeit des Geburtshauses werden sicher noch viele Aufgaben im Hintergrund, wie zum Beispiel das Qualitätsmanagement oder ähnliches, anfallen. Da mir durch mein zusätzliches gesundheitswissenschaftliches Studium die wissenschaftliche Arbeit ein Anliegen ist, möchte ich mich gerne auch in diesem Bereich engagieren. Vermutlich werde ich mal langsam mit Geburtshilfe, Vor- und Nachsorgen starten und dann nach und nach weitersehen. Ich liebe an meinem Beruf, dass ich so vielschichtige Möglichkeiten habe. Mir wird es wohl nie langweilig werden.


Du wirst für das Geburtshaus nach Freiburg ziehen. Worauf freust du dich am meisten, wenn du an unsere Stadt denkst?


Das ist eine schwere Frage... Ich freue mich auf Vieles! Zum einen natürlich auf das Team und die gemeinsame Arbeit, wenn dann wirklich alles real geworden ist und wir tatsächlich starten können. Zum anderen freue ich mich aber auch, wenn ich nach einem guten halben Jahr auf Reisen wieder festen Fuß fassen kann. Einige Freunde wohnen bereits in Freiburg und ich hoffe, mir in dieser jungen, aufgeschlossenen Stadt schnell einen größeren Freundeskreis aufbauen zu können. Mich reizen die vielen kulturellen Angebote einer Studentenstadt, der Flair der Altstadt, das viele Grün und die Natur, die Vielfalt der Sportmöglichkeiten, die Nähe zum Schwarzwald, ... Außerdem habe ich es nicht weit zu meiner Familie. Alles in allem scheint aktuell in Freiburg alles für mich zu passen! Ich freue mich wahnsinnig auf diese Chance und bin sehr gespannt!






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