• Geburtshaus Freiburg

Teamvorstellung: Hebamme Stephanie Dittrich



Liebe Stephanie, du bist Teil des Gründungsteams. Wie kam es dazu?


Als Sarah mit der Idee auf mich zukam, war ich sofort begeistert. Was für eine Chance für Freiburg, für alle Hebammen, die gerne (wieder) in die außerklinische Geburtshilfe einsteigen wollen und vor allem für alle Frauen, die gerade nicht von ihrem Recht der freien Wahl des Geburtsortes Gebrauch machen können. Ich selbst habe während der Ausbildung meine Tochter zu Hause geboren und bin unendlich dankbar für diese Erfahrung. Ich konnte selbstbestimmt, geborgen und kraftvoll gebären. Das nun auch anderen Frauen ermöglichen zu können ist ein schöner Gedanke. Somit war für mich klar, dass ich ein Teil des Gründungsteams sein möchte.


Zu Beginn der Planungsphase habe ich mir allerdings große Sorgen gemacht wie ich die Arbeit im Geburtshaus gestalten kann, da wir durch meinen Mann erst vor drei Jahren ins Kinzigtal gezogen sind. Wir haben dann aber als Familie gemeinsam entschieden, dass dieses Projekt es Wert ist, in meine geliebte Wahlheimat und Geburtsstadt meiner Tochter zurück zu kehren.



Was macht dir an der Gründungsarbeit am meisten Spaß?


Am meisten freut es mich derzeit so häufig in Freiburg sein zu können, da wir uns im Gründungsteam sehr regelmäßig treffen. Es ist wirklich spannend einen Einblick zu bekommen, wie umfangreich eine Geburtshausgründung ist. Von Ämtern und Behörden über den Businessplan bis hin zur Immobiliensuche. Als besonders bereichernd empfinde ich all die Menschen, die uns auf unserem Weg begegnen, begleiten und unterstützen. Auch der positive Zuspruch, der uns regional und überregional erreicht. Das gibt mir das Gefühl wir arbeiten an einem guten Projekt.


Welche Aufgaben wirst du im Geburtshaus voraussichtlich übernehmen?


Aktuell lebe ich noch mit meinem Mann und meiner kleinen Tochter im Kinzigtal. Dort biete ich Vor-/ Nachsorge und Geburtsvorbereitungskurse an. Hier verliere ich mich gerne in Themen zur selbstbestimmten Geburt, Stillen oder dem bedürfnisorientierten Umgang mit einem Neugeborenen. Ich rege gerne dazu an Dinge kritisch zu hinterfragen und begleite im Prozess die beste Lösung für jede einzelne kleine Familie zu finden. Diese Arbeit erfüllt mich sehr und möchte ich auch im Geburtshaus fortführen. Besonders freue ich mich aber wieder Geburten begleiten zu können. Für mich ist es absolut ein Privileg dabei sein zu dürfen, wenn ein neuer Erdenbürger das Licht der Welt erblickt. Eine Geburt ist so ein komplexer, fein abgestimmter Vorgang, wie lauter kleine Zahnrädchen, die nach und nach ineinandergreifen. Ich kann immer wieder nur ehrfürchtig staunen. Gerade habe ich noch eine Ausbildung zur Craniosakraltherapeutin begonnen und möchte dies natürlich auch mit einfließen lassen.



Was findest du an der Arbeit im Geburtshaus besonders schön?


Seit über zwei Jahren gebe ich laufend Geburtsvorbereitungskurse und jedes Mal bin ich wehmütig bei den Geburten dieser tollen Frauen nicht dabei sein zu können. Ein Geburtshaus ermöglicht es mir Frauen und werdende Eltern auf dem gesamten Weg durch Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett begleiten zu können. Das ist wirklich ein großer Schatz.


Darüber hinaus ist es für mich als Hebamme einfach schön ein Team zu haben, das einen den Rücken stärkt, Herzensansichten teilt und guten Austausch ermöglicht.


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